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Pfarrer Treibers Gedanken in Zeiten der Corona-Krise - 20

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Warum der 8. Mai ein Tag der Befreiung ist, kann man leicht sehen, wenn man hier durch Sontheim geht. Nahe der Kirche hier wurden in den Gehweg Stolpersteine eingelassen.

Erinnerungen an die jüdischen Männer und Frauen, die hier einmal gewohnt haben und in Nazi-Deutschland ermordet wurden. Für sie kam die Befreiung zu spät.
In den 75 Jahren seit dem ist Gott sei Dank aus Deutschland ein Land geworden, in dem Freiheit etwas gilt. Sie wird auch durch die gegenwärtigen Maßnahmen nicht wirklich in Frage gestellt. Die Frage ist eher, wie wir mit unserer Freiheit umgehen. Sind wir bereit uns für Freiheit einzusetzen? Dass jeder die Freiheit hat, in seinem Leben sein eigenes, persönliches Glück zu suchen? Wären wir bereit, sie zu verteidigen? Gegen Verleumdungen und fremde Mächte.

Für unsere Freiheit sind viele Menschen gestorben, alleine am Ende des Kriegs in Heilbronn über 200 amerikanische Soldaten. Allein das verpflichtet uns dazu, frei zu bleiben, wie es im Galaterbrief heißt. „Zur Freiheit hat uns Christus befreit! Lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!“ Und wie das Motto freier Menschen heißt, steht gleich danach: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!

Seien Sie behütet!

Herzliche Grüße von Matthias Treiber

Das Video mit Pfarrer Treiber finden Sie hier.

Weitere Gedanken von Pfarrer Treiber finden Sie hier

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