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Land fördert Ersatzneubau der Wohnungslosenhilfe

Auch in Baden-Württemberg und der Region Heilbronn nimmt die Wohnungslosigkeit immer weiter zu. Um so wichtiger sind die vielfältigen Angebote der Wohnungslosenhilfe der Aufbaugilde für die Menschen im Großraum Heilbronn. Dieses langjährige Engagement würdigt auch die baden-württembergische Landesregierung und fördert den Ersatzneubau für das Aufnahmehaus und Eingliederungsheim der Aufbaugilde mit 556.149,00 Euro.


Illustration: christoph sailer . architekten

Wohnungslosigkeit führt oft zu gesellschaftlicher Ausgrenzung und Stigmatisierung der Betroffenen, so Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha. „Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe ermöglichen diesen Menschen den ersten Schritt zurück in ein normales Leben“, sagte der Minister. „Wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen befinden sich in einer Notlage und haben oft kein soziales Umfeld, das ihnen unterstützend zur Seite steht. Deshalb ist es mir besonders wichtig, die Hilfsangebote für diese Menschen in Baden-Württemberg weiter auszubauen und zu fördern“, so Manne Lucha weiter.

Informationen zu den Alt- und Neubauten

Die beiden alten Häuser der Wohnungslosenhilfe in der Wacksstraße 5 und Franz-Renner-Straße 2 und 4 wurden in den 20er Jahren als normale Wohnhäuser für Familien errichtet. Im Zweiten Weltkrieg wurden die Gebäude zerstört und nach Kriegsende mit einfachen Mittel wieder aufgebaut. Die Wohnungslosenhilfe der Aufbaugilde betreibt zwei Häuser bereits seit 1979 und das dritte seit Mitte der 80er Jahre. Durch die intensive Nutzung sind die ehemaligen Wohnhäuser deutlich in die Jahre gekommen, und aufgrund verschärfter bautechnischer Vorgaben, beispielsweise beim Brandschutz, ist eine sinnvolle Renovierung nicht mehr möglich. Beide Gebäude werden daher im Herbst 2018 abgerissen.
Die beiden neuen Gebäude bieten künftig insgesamt 43 Wohnungen. Davon werden 33 Wohnungen öffentlich gefördert und 10 Wohnungen muss die Aufbaugilde komplett eigenständig finanzieren. Fertiggestellt werden beide Häuser voraussichtlich im Jahr 2020. Mitarbeiter und Bewohner freuen sich bereits heute auf ihr künftiges Domizil.

Informationen zur Wohnungslosigkeit in Baden-Württemberg

Laut einer vom Ministerium in Auftrag gegebenen und 2015 veröffentlichten Studie zur Wohnungslosigkeit gab es 2014 in Baden-Württemberg etwa 22.800 Personen, die von Städten und Gemeinden ordnungsrechtlich untergebracht sind oder bei den öffentlichen und freien Trägern Hilfe nach den Paragraphen 67 ff. SGB XII in Anspruch nahmen (Stichtag 1. Oktober 2014).

Laut einer Studie der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V. (BAG W) könnten bis zum Jahresende 2018 in Deutschland etwa 1,2 Millionen Menschen wohnungslos sein.

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