ESF Baden-Württemberg

 
Die Aufbaugilde ist Mitglied
im Diakonischen Werk Württemberg

 

Hochgestapelt beim Diakoniefest

Hochstapeln war am Samstag beim Diakoniefest auf dem Heilbronner Kiliansplatz angesagt – und zwar im besten Sinne des Wortes.

Beim zweiten Gabelstaplercontest der Aufbaugilde mussten drei Teams große Gymnastikbälle aufeinander platzieren. Wie das am flottesten geht, zeigte das Gewinner-Team um den Neckarsulmer Oberbürgermeister Steffen Hertwig, vor dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Jürgen Czupalla und der Mannschaft von Joachim Beuchert, von der Stadtsiedlung. Die Teams, die jeweils aus einem Prominenten, einem Schüler der Susanne-Finkbeiner-Schule und aus einem Umschüler bestanden, mussten neben flottem Tempo auch viel Feingefühl zeigen. Denn bei ihren Fahrten mit dem Elektro-Stapler, die die Firma Hofmann/Linde aus Neckarsulm/Obereisesheim freundlicherweise zur Verfügung gestellt hatte, stellte sich das Ausbalancieren der Bälle als anspruchsvolle Aufgabe heraus. Ganz ähnlich sieht’s ja auch in unserer Gesellschaft beim Verhältnis zwischen reich und arm aus, weshalb das Diakoniefest in diesem Jahr unter dem Motto stand: „Geht’s noch? Diakonie gegen Armut“.

Dass sich hier einiges verbessern lässt, darüber konnten sich zahlreiche Besucher an den Ständen auf dem Kiliansplatz informieren. Bei der Aufbaugilde zeigten und erklärten beispielsweise die Wohnungslosenhilfe und der Bildungspark ihre Arbeit.

Moderiert wurde der Gabelstapler-Contest von Herrmann Hofmann, Fachbereichsleiter im Bildungspark, mit fachkundiger Unterstützung von Britta Hofmann-Maneth, Geschäftsführerin von Hofmann/Linde. Hermann Hofmann stellte während des Staplercontests nicht nur den Ausbildungsgang „Fachkraft für Lagerlogistik“ des Bildungsparks vor, der auch einen Führerschein fürs Gabelstaplerfahren beinhaltet, sondern erklärte den Besuchern auch, was es mit einer Patenschaft für Schülerinnen und Schüler der Susanne-Finkbeiner-Schule auf sich hat. Hier geht es darum, mit einem Monats- oder Jahresbetrag Jugendlichen den Besuch der Susanne-Finkbeiner-Schule zu ermöglichen, damit sie dort ihren Hauptschulabschluss machen und ihre persönlichen Weichen für die Ausbildung oder den Eintritt ins Berufsleben stellen können.
Im Gegensatz zu öffentlichen Schulen finanziert sich die Susanne-Finkbeiner-Schule nur aus Spenden und Eigenmitteln und jede Unterstützung ist daher willkommen und hilft direkt. Denn in einem sind sich sich alle einig: Bildung ist eines der besten Mittel gegen Armut.